Ein Citybiotop im Grunewald entsteht

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Das Projekt Citybiotop – eine Initiative des Umwelt- und Naturschutzamtes des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf – zum Erhalt und zur Entwicklung der grünen Freiräume und Grünflächen wird im Imkerverein Charlottenburg von Bernd Bendig tatkräftig unterstützt.

aP5090060Im Rhoda-Erdmann Park am Königssee ist in diesem Jahr schon einiges passiert. Am Wegesrand steht ein Wildbienenhotel mit einer Sandfläche als Nestmöglichkeit für Wildbienen – unter der Beratung von Sebastian Hausmann dort angebracht. Die Hangflächen sind vom Unkraut, den Brennesseln und dem Knöterich befreit worden und haben sich in Pflanzflächen verwandelt. Dank der Hilfe von Thorsten und Stephan vom Imkerverein Charlottenburg-Wilmersdorf, Steffen und die beiden BFD Frauen Andrea Schwarz und Kamilla Wicorek von der Umweltbehörde wurden die Flächen wieder neu bepflanzt.

Andrea und Kamilla haben nach bienenfreundlichen einheimischen Pflanzen gesucht und eine attraktive Uferbepflanzung zusammengestellt.

Erika Mayr, Vorsitzende des Imkervereins half mit, die vielen Stauden zu pflanzen, die sich nun geschützt unter einer Art Flies entwickeln werden. Das Flies ist zum Unkrautschutz aufgespannt. Wir hoffen, dass sich alles gut entwickelt.

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Dann wird noch Stephan Lehmann das Seewasser sanieren und bald schon wird alles in einem neuen Licht erstrahlen. Die Pflanzung ist relativ pflegeleicht, so dass wir hoffen, eine dauerhafte Verschönerung dieser SeeSeite entwickelt zu haben. Mitte September werden noch die Restflächen bepflanzt. Der Termin wird dann per mail weitergegeben.

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Waagstock- und Beobachterbericht Juli 2014

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Juli 2014 (13 Meldungen):

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Der Monat war erheblich wärmer als normal. Tabelle 1 zeigt international übliche „klimatologische Kenngrößen“. Es gab es u.a. 25 Sommertage (Höchsttemperatur mindestens 25 °C). Darunter waren zehn „Heiße Tage“ mit mindestens 30 °C. Heftige Regenschauer traten vom 17.7. bis 13.7. und ab 24.7.  auf. Aus dem Südosten Berlins meldete ein Imker für den monatlichen Niederschlag eine Höhe von 106 mm. Trotz der Schauer konnten die Bienen an allen Tagen fliegen.
Letztmalig geerntet und geschleudert wurde in den beiden ersten Dekaden. Tabelle 2 zeigt die monatliche Änderung des Waagstockpegels, die nach Honigentnahme und teilweiser Zufütterung allein von den Bienen bewirkt worden ist.

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Spätestens ab 20.7. wurde gegen Varroose mit Ameisensäure behandelt. Infolge der lang anhaltenden Wärme konnten sich die Milben offensichtlich zu mehreren Generationen vermehren. Ein Imker drückte es so aus: „Erschreckender Milbenfall“. Ein anderer zählte 150 Milben pro Tag und ein dritter hatte nach einigen Tagen bei 50 % seiner Völker einen Befall von 500 – 2000 Milben und bei 30 % seiner Völker sogar mehr als 10.000 Milben.

Es wurde eingefüttert und die Fluglöcher wurden eingeengt. Teilweise wurde die Königin erneuert.

 

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Den Beobachtungsobleuten gilt unser aller Dank für ihre sorgfältigen und pünktlichen Mitteilungen, die in den beiliegenden Monatsbericht eingefügt wurden. Wir freuen uns über ImkerInnen mit Stockwaage, die uns monatlich Werte zukommen lassen! Kontakt: Herr Kißmann, Tel. 030-3042203

Der Bericht geht auch an den Deutschen Bauernverlag und wird im Deutschen Bienenjournal je nach Redaktionsschluss in ein oder zwei Monaten veröffentlicht.

Bienen, Hummeln, Wespen – verstehen, beraten, schützen / Hornissenpaten gesucht!

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Erika und Rolf haben den Kurs „Bienen, Hummeln, Wespen – verstehen, beraten, schützen“ besucht, ein Zertifikat erhalten und können nun hinsichtlich der Problematik mit Wespennestern unterstützen!

Außerdem suchen wir Hornissenpatenschaften, das heisst Menschen mit Gärten, in denen umgesiedelte Hornissennester temporär zwischenwohnen können. Melanie von Orlow sucht immer wieder Interessierte in Berlin.

Kontakt:
Rolf Stengel 0163-3863300
Erika Mayr 0179-2302076 [ezcol_1third_end id=““ class=““ style=““]

 

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„Hilfe für Wildbienen und Wespen“ – ein Info-Faltblatt können Sie hier herunterladen…

Interessante Links:

Webseite von Melanie von Orlow/Beratung und Hilfe bei Problemen und Fragen rund um Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen

Diese Seite informiert Sie über Nisthilfen für Wildbienen und Wespen, deren Futterpflanzen sowie über ihre herausragende Bedeutung zur Bestäubung z.B. von Obstkulturen.

Diese Seite informiert Sie rund um Bienen und Wespen, zeigt Bilder, Videos und verbindet Sie mit weiteren Bienen- und Wespen-Seiten im Internet.

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Ehrungen

Bei der Jahreshauptversammlung am 12. 2. 2014 wurden geehrt:

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Klaus Brockmann erhält die Silbermedaille vom D.I.B. für eine erfolgreiche Teilnahme am Honigwettbewerb bei der Grünen Woche.[/ezcol_1quarter] [ezcol_1quarter id=““ class=““ style=““]jhv02

Herr Regenberg erhält eine Ehrenurkunde für seine 35jährige Vereinsmitgliedschaft.[/ezcol_1quarter] [ezcol_1quarter id=““ class=““ style=““]jhv03

Horst Nolte erhält eine silberne Ehrennadel vom D.I.B. für die zehnjährige Tätigkeit als Kassenverwalter. Außerdem erhält er für seine langjährige Mitgliedschaft und für seine Tätigkeit als Kassenwart die silberne Ehrenurkunde.[/ezcol_1quarter] [ezcol_1quarter_end id=““ class=““ style=““] jhv04

Bernd Bendig erhält eine goldene Ehrennadel vom D.I.B. für die umfangreiche Neu-Imkerschulung 2013 und den Einsatz zur 150-Jahrfeier.[/ezcol_1quarter_end]

 

Unser Verein feiert 150. Geburtstag – Alte Tugenden beginnen bei der Jugend neu zu blüh’n

 

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Ein Verein ist 150 Jahre alt geworden und strotzt voller Energie. Aus diesem Anlass kamen am 19. Oktober 2013 viele Mitglieder des Berliner Imkervereins Charlottenburg-Wilmersdorf zusammen und feierten. Junge und alte Menschen trafen hier aufeinander. Sie alle verbindet die Faszination für Honigbienen. Es wird deutlich: Imkern ist längst kein Hobby mehr allein für alte Herren.

Der Nachmittag begann mit einer Vorführung des Films „More than Honey“. Ein absolutes Muss für jeden, der sich für die Imkerei interessiert. In der darauffolgenden Andacht spannte der Pastor, selber Imker, das Band zwischen Mensch und Biene und hob die Gemeinschaftlichkeit im Bien hervor.

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Erika Mayr, die Vorsitzende des Vereins begrüßte die Mitglieder. Sie verriet ihren persönlichen Einstieg in die Imkerei, den Weg in den Vorstand und ihre unermüdliche Freude „Beziehungen zu schaffen“. Sie schaffte es, immer neue Interessierte für den zunehmend jünger werdenden Verein zu gewinnen.

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Bevor das aufwendige Honig-Buffet mit allerlei Köstlichkeiten für zufriedene Gaumen sorgte, kamen weitere Gäste zu Wort. Herr Kohfink vom Imkerverband Berlin, betonte die Offenheit des Vereins inmitten der bienenfreundlichen Stadt Berlin.

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Herr Kirsch, Vorsitzender vom Imkerverein Spandau, erinnerte an Meilensteine in der Imkerei bis zurück zum Gründungsjahr 1863. Herr Klotz brachte die Gäste mit Anekdoten aus seiner langjährigen Zeit als Vorstandsvorsitzender zum Schmunzeln.

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Ein Highlight des Abends war neben anregenden Gesprächen nicht zuletzt die Präsentation der Künstlerin Bärbel Rothhaar. Sie sprach über ihre Bienen-Projekte und begeisterte schließlich die Anwesenden mit einem Schatzsuchespiel nach Bienenart. Die Imker konnten ihr Wissen über den Schwänzeltanz zum ersten Mal praktisch einsetzen und damit einen Preis gewinnen: eine Flasche Honigmet.

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Ein gelungener Abend zwischen Tradition und Moderne.

Stattfinden konnte der Festakt im St. Michaels-Heim in Grunewald, auch eine Oase für Bienenvölker. Dort wo früher die Gärtnerei stand, stehen heute Bienenvölker umringt von vielen nektar- und pollenspendenden Pflanzen. Betreut werden diese von Bernd Bendig, dem Imker vor Ort, der schon seit Jahren ausdauernd und mit viel Herzblut Neuimkerschulungen durchführt.

Voller Elan vermittelt er der neuen Generation einen fachlichen und verantwortungsbewussten Umgang mit den Honigbienen.Und wer einmal naschen möchte, fragt an der Rezeption vor Ort nach einem Glas „St. Michaels-Honig“.

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