Waagstock- und Beobachterbericht Januar 2015

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(Zwölf Meldungen) Der Monat war wiederum merklich wärmer als im Mittel der 30−jährigen Referenzperiode 1971−2000. Bienen flogen an milden Tagen bei mehr als 10°. Das war am 10.1. und um den 14.1. herum. Sie fanden jedoch noch keinen Pollen. Die Kätzchen der Hasel waren ab 10.1. zwar prall, stäubten aber noch nicht. Dies geschah erstmals am 22.1. in Tempelhof. Die Beuten wurden in  einigen Fällen bereits durchgesehen. Bienen und Futter waren noch vorhanden.

Tabelle 1 zeigt klimatologische Kenngrößen der Temperatur in Tempelhof lt. dwd.de. Frost in 2 m Höhe über dem Erdboden gab es an zehn Tagen. Normal wären 18 Tage. Eistage gab es nicht,  d.h. die Temperatur erreichte täglich einen Wert über dem Gefrierpunkt. An 23 Tagen (!) fiel Niederschlag, an 15 Tagen mit einer Höhe von 1,0 mm oder mehr. Die Gesamthöhe betrug in Tempelhof 78 mm. Das sind 184 % (!) im Vergleich zum Mittel in der oben genannten Referenzperiode.

Tabelle 2 zeigt die monatliche Änderung des Waagstockpegels, die allein von den Bienen bewirkt worden ist. Die sieben Meldungen kommen aus sechs der 15 Berliner Imkervereine.
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Den Beobachtungsobleuten gilt unser aller Dank für ihre sorgfältigen und pünktlichen Mitteilungen, die in den beiliegenden Monatsbericht eingefügt wurden. Wir freuen uns über ImkerInnen mit Stockwaage, die uns monatlich Werte zukommen lassen! Kontakt: Herr Kißmann, Tel. 030-3042203

Der Bericht geht auch an den Deutschen Bauernverlag und wird im Deutschen Bienenjournal je nach Redaktionsschluss in ein oder zwei Monaten veröffentlicht.

Veranstaltungshinweis: „Seminar Organismus Bienenvolk“

[ezcol_1half]Fr., 20. bis So., 22. 2. 2015, Karl Ballmer Saal, SinneWerk, Liegnitzer Str. 15, 10999 Berlin-Kreuzberg: Seminar Organismus Bienenvolk – Wege in eine lebensfördernde Gesellschaft für Biene – Mensch – Natur. Eine Veranstaltung von mellifera e.V. in Kooperation mit demeter, Sinnewerk und dem Prinzessinnengarten[/ezcol_1half] [ezcol_1half_end]

Die Teilnahmegebühr beträgt 130 Euro/100 Euro ermäßigt.

Hier gehts zum Info-Flyer

und hier gehts zur Anmeldung

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hauptstadtimker.de – Finde den Imker in Deiner Nachbarschaft

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Ein tolles Projekt von unserem Vereinsmitglied Jana Tashina Wörrle. Unter www.hauptstadtimker.de können Honigfreunde ab sofort die Imker in ihrer Nachbarschaft kennenlernen…[/ezcol_1half] [ezcol_1half_end]

… vorausgesetzt, dass sich die Imker auch in die Karte eintragen lassen. Das ist über die E-Mail-Adresse kontakt@jana-tashina-woerrle.de möglich![/ezcol_1half_end]

hauptstadtimker

Waagstock- und Beobachterbericht Dezember 2014

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(Neun Meldungen) Der Monat war wiederum merklich wärmer als im Mittel der 30−jährigen Referenzperiode 1971−2000.  Frostig war es am Anfang und am Ende des Monats. Die warme Periode kurz vor Weihnachten, die fast regelmäßig jedes Jahr vorkommt und deshalb „Weihnachtstauwetter“ genannt wird, auch wenn es weder Schnee noch Eis zum Tauen gibt, war in diesem Jahr genau die Woche vor Weihnachten. Bei stark bewölktem Himmel flogen die Bienen aber nur spärlich in den Mittagsstunden. In dieser Woche wurde eine Behandlung mit Oxalsäure durchgeführt, wenn vorangegangene Behandlungen mit Ameisensäure nicht ausreichend waren. Es scheint so zu sein, dass immer mehr Imker auf Oxalsäure verzichten können, weil sie für die Bekämpfung mit Ameisensäure zweckmäßigere Verdunster verwenden.

Tabelle 1 zeigt klimatologische Kenngrößen der Temperatur in Tempelhof lt. dwd.de. Frost in 2 m Höhe über dem Erdboden gab es an zehn Tagen. Fünf davon waren Eistage, d.h. die Temperatur blieb ständig unter dem Gefrierpunkt. An 19 Tagen fiel Niederschlag, aber nur an 15 Tagen mit einer Höhe von 1,0 mm oder mehr. Die Gesamthöhe betrug in Tempelhof 53 mm. Das sind 96 % im Vergleich zum Mittel in der oben genannten Referenzperiode.

Tabelle 2 zeigt die monatliche Änderung des Waagstockpegels, die allein von den Bienen bewirkt worden ist. Die sechs Meldungen kommen aus fünf der 15 Berliner Imkervereine.

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Den Beobachtungsobleuten gilt unser aller Dank für ihre sorgfältigen und pünktlichen Mitteilungen, die in den beiliegenden Monatsbericht eingefügt wurden. Wir freuen uns über ImkerInnen mit Stockwaage, die uns monatlich Werte zukommen lassen! Kontakt: Herr Kißmann, Tel. 030-3042203

Der Bericht geht auch an den Deutschen Bauernverlag und wird im Deutschen Bienenjournal je nach Redaktionsschluss in ein oder zwei Monaten veröffentlicht.

Frohe Weihnachten und Guten Rutsch!

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weihnachtsengelDer Imkerverein Charlottenburg-Wilmersdorf wünscht allen Mitgliedern und Imkerfreunden ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins neue Jahr!

 

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Umfrage „Aus- und Weiterbildung für Imker und Unterstützung bei der Betriebsführung“

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Gesucht werden Imker und Bienenfreunde, die

– gern mitreden
– viele Ideen haben
– über den eigenen Tellerrand schauen wollen

für eine Erhebung zum Thema „Aus- und Weiterbildung für Imker und Unterstützung bei der Betriebsführung“. Ziel ist es, neue Wege und Mittel zu finden um die laufende Aus- und Weiterbildung zu verstärken und Wissen untereinander zu teilen.

Dazu führen die Research Studios Austria in Zusammenarbeit mit Bienenlieb und mehrdafon in den nächsten 18 Monaten ein Forschungsprojekt im Deutschland, Österreich und der Schweiz durch.

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Anmeldung zur Imker-Umfrage: http://bit.ly/imker-umfrage

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Waagstock- und Beobachterbericht November 2014

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(Elf Meldungen) Der Monat war wiederum merklich wärmer als im Mittel der 30−jährigen Referenzperiode 1971−2000.  Die Temperaturen nahmen vom ersten bis zum letzten Tag gleichmäßig ab. Flugbetrieb herrschte nur bis 17.11. Varroa-Kontrollen zeigten Totenfälle von weniger als eine Milbe pro Tag. Diese Imker wollen auf eine Behandlung mit Oxalsäure verzichten.

Tabelle 1 zeigt klimatologische Kenngrößen der Temperatur in Tempelhof lt. dwd.de. An den drei letzten Tagen gab es Frost in 2 m Höhe über dem Erdboden. Die beiden letzten Tage des Monats waren Eistage, d.h. die Temperatur blieb ständig unter dem Gefrierpunkt. An neun Tagen fiel Niederschlag, jedoch nur an drei Tagen mit einer Höhe von 1,0 mm oder mehr. Die Gesamthöhe betrug in Tempelhof nur 5,7 mm. Das sind 13,1 % im Vergleich zum Mittel in der oben genannten Referenzperiode.

Tabelle 2 zeigt die monatliche Änderung des Waagstockpegels, die allein von den Bienen bewirkt worden ist. Die sieben Meldungen kommen aus fünf der 15 Berliner Imkervereine. Die geografische Verteilung zeigt Klumpungen. Weite Teile Berlins sind waagstockfrei. Eine Repräsentanz für das gesamte Berliner Gebiet ist bisher nicht möglich. Es soll stufenweise Abhilfe geschaffen werden. Im Jahr 2015 wird der Landesverband drei elektronische Waagen beschaffen. Bedingung: Sie müssen geografisch sinnvoll verteilt werden.

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Den Beobachtungsobleuten gilt unser aller Dank für ihre sorgfältigen und pünktlichen Mitteilungen, die in den beiliegenden Monatsbericht eingefügt wurden. Wir freuen uns über ImkerInnen mit Stockwaage, die uns monatlich Werte zukommen lassen! Kontakt: Herr Kißmann, Tel. 030-3042203

Der Bericht geht auch an den Deutschen Bauernverlag und wird im Deutschen Bienenjournal je nach Redaktionsschluss in ein oder zwei Monaten veröffentlicht.

Bienenweide: Jetzt noch Zwiebeln und Knollen in den Boden setzen!

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Der Bienenweidenobmann vom Imkerverband Berlin informiert: „Liebe Imkerfreunde, es ist noch Zeit Bienenweiden-Zwiebeln und Knollen in den Boden einzusetzen. Damit sich diese Frühjahrszwischentracht für die Bienen lohnt, sollte von einer Art eine größere Anzahl flächig gesteckt werden. Mögliche Standorte: in Staudenrabatten, in Steingärten und auch auf Rasenflächen.

Beim Kauf sollte auf die Qualität geachtet werden, an zu stark ausgetriebenen oder eingetrockneten Zwiebeln und Knollen hat man keine Freude. Bei der Auswahl empfehle ich die Wildformen, diese vermehren sich von selber. Nach meinen Beobachtungen meiden die Bienen z.B. Osterglocken. Die Zwiebeln und Knollen dürfen nur doppelt so tief in den Boden gesteckt werden wie sie selber groß sind. Der Standort soll sonnig bis halbschattig und der Boden muss locker und humusreich sein.

Beispiele für geeignete Zwiebeln sind: Schneeglöckchen, Krokusse, Schachbrettblume, Traubenhyazinten, Sternhyazinthen, Schneestolz, Blaustern. Beispiel für Knollen sind: Winterlinge, Lärchensporn würde ich nicht in einen Ziergarten pflanzen, der versamt sich sehr schnell und man hat ihn dann im ganzen Garten verteilt. Werner Wedell“

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Berliner Stadthonige sind praktisch schadstofffrei

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Gute Nachrichten für alle Stadtimker: In einem zertifizierten Labor wurden fünf Berliner „Innenstadt-Honige“ (Ernte 2014)  von Freizeitimkern auf Leitsubstanzen für eine mögliche Umweltbelastung untersucht. Untersucht wurde auf 16 Substanzen aus der Gruppe der Polycyclisch aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK’s), auf Gehalte von Blei (Pb) und Cadmium (Cd). Grenzwerte für diese Substanzen sind für Honig nicht festgelegt. Grenzwerte gibt es dagegen z.B. für Trinkwasser und Babynahrung. Ein Vergleich hierzu bietet sich ggf. an auch wenn sicher deutlich weniger Honig als Trinkwasser aufgenommen wird.

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Ergebnisse:
– Bei den PAK’s lagen alle Werte unterhalb der Bestimmungsgrenze, gleichfalls unterhalb des Grenzwertes für Trinkwasser.
Blei konnte in vier von fünf Proben in geringen Spuren nachgewiesen werden. In einer Probe lag der Wert unterhalb der Bestimmungsgrenze. In den vier übrigen Proben lagen die Werte unterhalb des in der Trinkwasserverordnung festgelegten Höchstwertes.
– Bei Cadmium lagen alle Werte unterhalb der Bestimmungsgrenze und damit maximal im Bereich des in der Trinkwasserverordnung festgelegten Höchstwertes.

Aufgrund dieser Ergebnisse können wir festhalten, dass Berliner Honige bezüglich einer Umweltbelastung praktisch als unbelastet gelten können. Außer Wasser dürfte es kaum ein Lebensmittel mit dieser geringen Belastung geben.

Ursache dieser geringen Belastung dürfte die kurze Zeitspanne sein, die der von den Blüten ausgesonderte Nektar der Umweltbelastung ausgesetzt ist bevor er von den Bienen aufgenommen und zu Honig verarbeitet wird.[/ezcol_1half_end]

Waagstock- und Beobachterbericht Oktober 2014

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Der Monat war merklich wärmer als im Mittel der 30−jährigen Referenzperiode 1971−2000. Tabelle 1 zeigt klimatologische Kenngrößen der Temperatur in Tempelhof lt. dwd.de. An zehn Tagen fiel Niederschlag, jedoch nur an acht Tagen mit einer Höhe von 1,0 mm oder mehr. Die Gesamthöhe betrug in Tempelhof nur 38,1 mm. Das sind 84,5 % im Vergleich zum Mittel in der oben genannten Referenzperiode.

Flugbetrieb herrschte nahezu während des ganzen Monats. In der ersten Monatshälfte wurden Pollen (Efeu und Astern) eingetragen. Tabelle 2 zeigt die monatliche Änderung des Waagstockpegels, die allein von den Bienen bewirkt worden ist.

Die Behandlung mit Ameisensäure erfolgte zum zweiten bzw. zum dritten Mal. Infolge der anhaltenden Tageshöchsttemperaturen von 10° und mehr wurde die empfohlene Verdunstungsrate von 20 ml/Tag bei zweizargigen Beuten leicht überschritten. Der Milbenfall war unterschiedlich. Gemeldet wurden zwei bis sieben Milben pro Tag.

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Den Beobachtungsobleuten gilt unser aller Dank für ihre sorgfältigen und pünktlichen Mitteilungen, die in den beiliegenden Monatsbericht eingefügt wurden. Wir freuen uns über ImkerInnen mit Stockwaage, die uns monatlich Werte zukommen lassen! Kontakt: Herr Kißmann, Tel. 030-3042203

Der Bericht geht auch an den Deutschen Bauernverlag und wird im Deutschen Bienenjournal je nach Redaktionsschluss in ein oder zwei Monaten veröffentlicht.