Neue Webseite erklärt, was zum Schutz der Bienen getan werden kann

Pünktlich zum Frühling wird uns wieder bewusst: Das weltweite Bienensterben stellt eine ernst zu nehmende Gefahr dar – sowohl für Mensch und Tier als auch für die Umwelt. Aus diesem Grund gibt es auf der Internetpräsenz eGarden.de nun eine Kampagne zum Thema Bienensterben, um das Problem in den Blickwinkel der Öffentlichkeit zu rücken.

Hier geht es zur Webseite …
www.egarden.de/wissen/bienensterben-165597.html

bienenwebseite

Appell gegen Bienenkiller

bienenkiller

Neonikotinoide sind für Bienen tödlich. Letztes Jahr noch hat Agrarminister Schmidt die Pestizide deswegen verboten. Jetzt gibt er dem Druck von Bayer, BASF und Co. nach – und könnte die Bienenkiller schon in den nächsten Tagen wieder erlauben.

Unterzeichnen Sie jetzt den Appell gegen die Bienenkiller! Bitte hier klicken …

Vereinsmitglieder gesucht – CAUCAPIA will Imker in Georgien unterstützen

Nachricht von Andi Preisner (E-Mail: andi.preisner@web.de ): „Dem einen oder anderen von Euch habe ich ja schon von meiner Idee erzählt: Imkern in einem der ärmsten Länder Europas, Georgien, mit einer kleinen NGO zu unterstützen, besser zu imkern und dadurch mehr Honig zu ernten und mehr Einkommen zu erzielen. Stattfinden soll das Projekt in einer (durch Schwermetallverseuchung) ökologisch ziemlich belasteten, aber dafür kulturell um so wertvolleren Region im Süden Georgiens, dem Mashavera-Tal. Zu diesem Zweck war ich im vergangenen Jahr zum zweiten Mal dort und habe mich informiert, was fehlt und wie dort geholfen werden kann.

Auch Kooperationspartner im Land habe ich gefunden, mit denen ich das auf drei Jahre angelegte Projekt realisieren kann. Und selbstverständlich habe ich den Honig in einem Fachlabor untersuchen lassen – er ist völlig unbedenklich! Finanzieren will ich die Kosten für Bezahlung des Trainers, Rechte-Erwerb und Übersetzung moderner Lehrmittel sowie den Aufbau einer Kooperative samt technischer Grundausstattung vor Ort mit EU- und anderen Fonds-Mitteln. Das Projekt wird verhältnismässig wenig kosten, aber eine sehr nachhaltige Wirkung haben – ökonomisch, ökologisch und perspektivisch. Wie gut und erfolgreich das funktionieren kann, habe ich beim Besuch einer ähnlichen Initiative in Westgeorgien gesehen.

Für mich sind die Gründung einer NGO und das Sammeln von Fördergeldern spannendes Neuland. Allerdings brauche ich Eure Hilfe! Denn ich muss dazu einen gemeinnützigen, notariell beglaubigten Verein namens “CAUCAPIA e.V.” gründen, der mich berechtigt, Förderanträge zu schreiben. Und dazu brauche ich: sieben Mitglieder, die dem Verein beitreten. Selbstverständlich wird die Mitgliedschaft Euch nichts kosten und zu nichts verpflichten – ich brauche lediglich euren Namen und Geburtsdatum, eure Postanschrift und Unterschrift. Nach Ablauf der Förderung wird der Verein aufgelöst, und die Mitgliedschaft erlischt. Zum Dank würdet ihr ein Glas tollen georgischen Honig und regelmässige Update über das Projekt bekommen!
Wer mich also bei meiner Privatinitiative unterstützen möchte, die vielen Menschen in Georgien direkt zu Gute kommen wird, möge mir bitte (am besten schon unter Angabe der oben genannten Daten) auf diese Email antworten. Dann setze ich eine Liste auf und würde Euch wegen der Unterschrift direkt kontaktieren.

Vielen Dank!
Andi
PS: natürlich freue ich mich auch über jede Art von Unterstützung zu Deckung der notariellen Kosten von etwa 150,-€!“

Workshop „Extensive 
Bienenhaltung 
–
 wie 
geht
 das
 wirklich?“ am 16./17. April 2016

Ein Workshop von und mit Günther Friedmann und Erika Mayr.

„Die (Stadt-)Imkerei blüht auf. Es gibt sehr viel Information zum Thema Bienenhaltung. Bei der direkten Arbeit an den Bienen in der eigenen Imkerei schaut es oft anders aus, als in der Literatur beschrieben. Als ImkerIn hat man immer eine Wahlmöglichkeit. Unsere Intension ist es, die faszinierende Dynamik eines Bienenvolkes wahrzunehmen, sie zu unterstützen und zu fördern. Jeder Eingriff in die natürliche Entwicklung hat jedoch Konsequenzen. Welche Handlungen nötig sind und wie man sie bienen- und imkerfreundlich realisiert – das möchten wir mit Euch erarbeiten. Wir werden dazu zeitgemäße Fragen zur Bienenhaltung diskutieren um dadurch unsere eigene Urteils- und Handlungsfähigkeit an der Arbeit mit den Bienen zu verbessern.“

Nähere Infos zu Ablauf, Kosten und Anmeldung gibt es bei den Terminen …

Online-Umfragen zu Bienenhaltung und Gewässern – bitte mitmachen!

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Der Imkerverein Charlottenburg-Wilmersdorf unterstützt gerne zwei Studentinnen und bittet, an ihren Umfragen teilzunehmen. Hier die Anfrage:

„Die Fragen beziehen sich auf:

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Die erlangten Ergebnisse dienen der Erstellung von Datensätzen, die als Grundlage für die Abschlussarbeiten genutzt werden sollen.

Die Umfragen nehmen maximal 10 Minuten Zeit in Anspruch. Alle Daten werden selbstverständlich anonym behandelt.

Falls ihrerseits Interesse besteht, senden wir Ihnen sehr gerne die Ergebnisse nach der Auswertung per E-Mail zu.

Herzlichen Dank im Voraus und freundliche Grüße,
Rhea Rennert und Stella Kießlinger
rennertr@hu-berlin.de, kieslins@hu-berlin.de

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Waagstock- und Beobachterbericht November 2015

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Die Obleute für Beobachtung in den Berliner Imkervereinen melden auch im Winterhalbjahr bienenrelevante Daten an den Obmann für Beobachtung des Berliner Landesverbandes. Die Waagstockbeobachtung, die während der Trachtzeit das wichtigste Beobachtungselement liefert, wird im Winterhalbjahr fortgesetzt:

waagstock201511a
Abb. 1 zeigt die Gewichtsdifferenzen zum Vormonat [kg]. Veränderungen infolge imkerlicher Tätigkeiten haben Betreiber/innen der Waagen zeitnahe als „Korrektur“ vermerkt und bei der Monatsdifferenz berücksichtigt. Ort der Waagen und Betreiber/innen bleiben anonym. Die gemeldeten Daten sind in aufsteigender Reihenfolge geordnet. Im Berichtsmonat waren alle Daten negativ, d. h. es gab nur Gewichtsabnahmen.

Ein weiteres wichtiges Beobachtungselement im Winter ist der Bienenflug. Berufstätige haben an Wochentagen keine Möglichkeit zum Beobachten. Meldungen gehen daher nur spärlich ein. Angaben zur Flugstärke in sechs Klassen (0 und 1 bis 5) wie sie vom Deutschen Imkerbund empfohlenen werden, sind subjektiv und in Berlin nicht üblich. Hier interessiert, ob Bienen fliegen, kaum fliegen oder nicht fliegen. Als Indikator für den Bienenflug wird erstmals die Höchsttemperatur des Tages in drei Klassen gewählt und in den Ampelfarben dargestellt. Das Ergebnis ist ein Näherungswert und gleichzeitig ein Mittelwert für Berlin. Die Meldungen der tatsächlichen Flugtage bestätigen, dass er hinreichend genau ist.[/ezcol_1half] [ezcol_1half_end]

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Abb. 2: Anzahl der Flugtage – Näherungswert, Ampelfarben abhängig von der Höchsttemperatur des Tages: GRÜN = 12° und mehr, hohe Wahrscheinlichkeit, dass Flüge stattfinden. GELB = 8° bis 11,9°, Flüge nur bei Bedarf, z. B. zum Wasserholen. ROT = unter 8°, kein Flug. Datenbasis für Temperaturen: Deutscher Wetterdienst, Tempelhofer Feld, SW-Ecke nahe S-Bhf. Tempelhof. Die 16 Tage des Grünen Bereichs lagen in den ersten 19 Tagen des Monats. Die Bienen trugen sogar noch Pollen ein, z. B. von Astern und vom Efeu. Am 20. November erfolgte ein Temperatursturz. Die acht Tage des Roten Bereichs gehen vom 21. bis zu 28. November. Die beiden letzten Tage im Monat waren „Bedarfsflugtage“ ohne erfolgten Flug.

Die hohe Anzahl der Flugtage ist auf das ungewöhnlich milde Wetter in den beiden ersten Dekaden zurückzuführen. Im gesamten Monat lag die Temperatur um 3,2 K über dem langjährigen Durchschnitt 1981-2010.[/ezcol_1half_end]

Den Beobachtungsobleuten gilt unser aller Dank für ihre sorgfältigen und pünktlichen Mitteilungen, die in diesen Monatsbericht eingefügt wurden. Wir freuen uns über ImkerInnen mit Stockwaage, die uns monatlich Werte zukommen lassen! Kontakt: Herr Kißmann, Tel. 030-3042203

Der Bericht geht auch an den Deutschen Bauernverlag und wird im Deutschen Bienenjournal je nach Redaktionsschluss in ein oder zwei Monaten veröffentlicht.

Waagstock- und Beobachterbericht September 2015

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Im Vergleich zum Durchschnitt 1971-2000 wichen Max- und Min-Temperaturen gegenläufig ab. Nachts war es geringfügig kühler,  am Tage wärmer.  Insgesamt war der Monat lt.  DWD in Tempelhof jedoch etwas wärmer als in der Vergleichsperiode. Es gab drei Sommertage (25° und mehr), so wie „normal“. Der 1. September war mit knapp 30° der wärmste Tag des Monats. Bis zum Monatsende herrschten für den Bienenflug ausreichende Temperaturen und es wurden Nektar und Pollen eingetragen. Wo Efeu vorhanden ist, war der Bienenflug in den letzten Septembertagen besonders stark. Der Nektar enthält viel Traubenzucker, der in den Waben schnell kristallisiert, wenn nicht zuvor stark saccharosehaltiges Futter gegeben worden ist. Dies geschah in der Regel bis zur Monatsmitte. Ebenfalls bis zur Monatsmitte konnte in vielen Fällen die Behandlung mit Ameisensäure bereits abgeschlossen werden. Demnach scheint der Varroa-Befall geringer zu sein als in früheren Jahren.

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Den Beobachtungsobleuten gilt unser aller Dank für ihre sorgfältigen und pünktlichen Mitteilungen, die in den beiliegenden Monatsbericht eingefügt wurden. Wir freuen uns über ImkerInnen mit Stockwaage, die uns monatlich Werte zukommen lassen! Kontakt: Herr Kißmann, Tel. 030-3042203

Der Bericht geht auch an den Deutschen Bauernverlag und wird im Deutschen Bienenjournal je nach Redaktionsschluss in ein oder zwei Monaten veröffentlicht.

Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg bittet um Unterstützung bei Wettbewerb

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Der VERN e.V. (Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg) setzt sich als gemeinnütziger Verein seit 1996 für die Erhaltung und Verbreitung von alten und seltenen Kulturpflanzen ein. In seinem Schau- und Vermehrungsgarten wird die Kulturpflanzenvielfalt veranschaulicht und jährlich von mehreren hundert Sorten Saatgut gewonnen. Das eigene Saatgutarchiv sichert mehr als 2.000 verschiedene Herkünfte von Nutz- und Zierpflanzen.

Nun bewirbt sich der VERN um den Zukunftspreis der PSD Bank und möchte unter die ersten 10 kommen, um tausend Euro zu gewinnen.

Hier gehts zum Unterstützungsklick (läuft bis 7. Oktober)…

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