Rein gehts unten – der Weißenseifener Hängekorb

„Der „Weißenseifener Hängekorb“ ist seinem Wesen nach ein Stabilkorb, der aber für spezielle Arbeiten mobil gehandhabt werden kann. Seine Form erhält er durch die mathematische Formel der sogenannten Kettenkurve, in der von Natur aus die Biene ihren Wabenkörper aufbaut. Es ist also die wesenseigene Gestaltform des Biens. Der Bien baut in dieser Gesetzmäßigkeit, in der Höhe, zunächst als Kugel beginnend, die Königin umschließend, sein Wabenwerk in Traubenform der Erde entgegen.“

Vo, 27. bis 29. 1. 2017 findet in Ostfriesland ein Workshop statt. Mehr Infos gibt es in diesem pdf. (hier klicken)

 

Sei glücklich! Mach eine Biene glücklich!

behappy

Es gibt weltweit neun Honigbienenarten und ca. 20.000 (!) Wildbienenarten. 560 der Wildbienenarten sind bei uns in Deutschland heimisch. Doch mehr als die Hälfte dieser wichtigen Bestäuber sind vom Aussterben bedroht! Ihnen fehlen zunehmend Nahrungsquellen und Lebensräume.

Die Initiative „Deutschland summt!“ startet deshalb ab sofort den Versuch, alle zu motivieren, in den kommenden Monaten einen Beitrag für die Bienen zu leisten: Kleingärtner, Regionalgruppen, Vereine, Netzwerke und Familien.

Unter dem Motto „Be happy! Make a bee happy” („Sei glücklich! Mach eine Biene glücklich“) startet die Initiative Deutschland summt! ab sofort die erste Etappe des bundesweiten Wettbewerbs „Wir tun was für Bienen!“. Geleitet von dem Gedanken „Im Herbst schon ans Frühjahr denken und Frühjahrsblüher pflanzen!“, ruft sie im Rahmen der Etappe HERBSTSUMMEN dazu auf, jetzt aktiv zu werden. Traum von Deutschland summt! ist es, möglichst viele Menschen zu inspirieren, möglichst viele naturferne Flächen für unsere Bienen zurückzuerobern.

Website mit nötigen Informationen für die Teilnahme sowie tollen Tipps und Tricks für Ihre Pflanzaktion: https://www.wir-tun-was-fuer-bienen.de

Neues Buch – Interview mit Öko-Pionier und Autor Günter Friedmann

Günter Friedmann arbeitet seit über dreißig Jahren leidenschaftlich mit und an den Bienen. Er ist einer der Pioniere der ökologischen Imkerei und hat die Richtlinien der Demeter-Bienenhaltung mit entwickelt.

Ein Interview mit ihm können Sie als pdf herunterladen, indem Sie hier klicken …

Zum aktuellen Buch von Günter Friedmann, „Bienengemäß imkern“ (BLV Verlag, 175 Seiten, 24,99€), geht´s wenn Sie hier klicken!

interview

Unsere Vereinsvorsitzende Erika Mayr über das Buch: „Das Buch von Demeter-Imker Günter Friedmann wirkt wie ein Begleitkurs zu einem Kurs von ihm, wobei man ihm lediglich zuhört und nicht die ganze Zeit Notizen machen muss. Es liest sich so, als würde der Autor mit uns sprechen, und wir hören zu. Er antwortet auf viele Fragen, die einen bewegen, wenn man seit ein paar Jahren Bienenvölker hält, dabei ganz gut zu Recht kommt, jedoch gern seine Betriebsweise korrigieren, verfeinern und eventuell in Richtung bienengemäße Imkerei optimieren möchte. Günter Friedmann hat einen guten Ton gefunden. Er erzählt von seinen Erfahrungen. Es gelingt ihm dadurch den Kern der Themen zu finden und alles andere, was sich darum dreht, zu erwähnen und beschreiben, ohne es allzu sehr zu bewerten. Zentrales Thema ist natürlich die Entwicklung des Bienenvolkes mit dem Höhepunkt der Teilung. In seinem Schwarmdiagramm wird die Zeit dargestellt, die das Bienenvolk für die Vermehrung und Fortpflanzung aufwendet: dies beginnt mit der Aufzucht der Drohnenbrut und hört mit der Eiablage der jungen Königinnen auf. Das sind in etwa 75 Tage Schwarmprozess. Auch wieder so ein spannender Aspekt und neuer Blickwinkel. Seine Antworten reduzieren sich nicht nur auf praktische Anleitungen, wie man z.B. die Schwarmvorwegnahme durchführt; der Blick geht über das rein Praktische hinaus, und Günter Friedmann stellt dar, was z.B. der Schwarmprozess für das Bienenvolk bedeutet und wie sich imkerliche Maßnahmen auf das Bienenvolk auswirken können. Der Autor schreibt lebendig. In gewisser Weise nimmt der Leser an der Suche des Autors nach der eigenen Balance im Spannungsfeld Bienen, Imkerei und Umwelt teil. Der autobiographische Aspekt ermuntert dazu, die eigene Praxis zu überprüfen und zu hinterfragen. Die grafische Gestaltung des Buchs ist einfach. Es gibt immer wieder Zusammenfassungen, die hervorgehoben werden und anschauliches Bildmaterial. Schön finde ich die Seiten mit dem hinterlegten Wabenmuster einer gefüllten Honigwabe. Diese Seiten haben ein Gewicht. Wir sollten sie im Gedächtnis behalten. Im hinteren Teil des Buchs gibt es auch eine ausführliche und aktuelle Literaturliste zur Vertiefung der einzelnen Themen.“

Stadthonig-Fest am 3. 9. 2016

stadthonigfest2016

Programm:

12 Uhr Begrüßung: Wie Bienen unser Leben bereichern – und was sie (dafür) zum Leben brauchen
13 Uhr Vortrag: Trachtpflanzen in der Stadt und das Verschwinden von Brachen
14 Uhr Führung: die Prinzessinnengärten
15 Uhr Führung: Bienen und wesensgemäße Bienenhaltung in den Prinzessinnengärten
16 Uhr Führung/Vortrag: Waldbienenhaltung – die Klotzbeuten in den Prinzessinnengärten
20 Uhr Filmvorführung: »Landstück« von Volker Koepp (2016)

Mehr Infos gibt es in diesem Flyer (pdf/hier klicken…)

Amerikanische Faulbrut: Vierter Sperrbezirk!

Am 20.07.2016 wurde in einer Bienenhaltung im Bezirk Berlin-Steglitz-Zehlendorf/Ortsteil Lichterfelde der Ausbruch der
Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt.

Der Sperrbezirk Steglitz-Zehlendorf/Ortsteil Lichterfelde wurde innerhalb folgender Grenzen eingerichtet:

· Osten: Finckensteinallee bis Theklastraße bis Goerzallee
· Süden: Goerzallee bis Persantestraße bis Türksteinweg
· Westen: Prinz-Handjery-Straße bis Türksteinweg
· Norden: Bahntrasse von Prinz-Handjery-Straße bis Bahntrasse Dahlemer Weg bis Curtiusstraße bis Verlängerung Pfleidererstraße

Zur tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung mit weiteren Informationen hier klicken (pdf)!

Amerikanische Faulbrut: Zwei Sperrbezirke in Berlin!

Am 22.06.2016 wurde bei verschiedenen Bienenhaltungen der Ausbruch der “Amerikanischen Faulbrut” amtlich festgestellt.

Der Sperrbezirk Pankow liegt innerhalb folgender Grenzen:
Osten: Verlängerung der Straße am Wasserturm bis zur Gäblerstraße, Gäblerstraße, Max-Steinke-Straße, Borodinstraße
Süden: Fehrbelliner Straße, Saarbrücker Straße, Prenzlauer Berg, Am Friedrichshain, Kniprodestraße
Westen: Brunnenstraße, Jülicher Straße und Grüntaler Straße
Norden: S-Bahngleise bis zum S-Bhf. Pankow, Kissingenstraße, Am Wasserturm
zuständig: Ordnungsamt Pankow, Veterinär- und Lebensmittelaufsicht (Tel: 030/90295-5130, Fax: 90295-5823, E-Mail: vetleb@ba-pankow.berlin.de)
Zur tierseuchenrechlichen Allgemeinverfügung mit weiteren Informationen hier klicken (pdf)!

Der Sperrbezirk Neukölln liegt innerhalb folgender Grenzen:
Osten: Teltowkanal, Bezirksgrenze Neukölln/Treptow-Köpenick, Neudeck Weg, Lettberger Straße
Süden: Neuhofes Straße, Waltersdorfer Chaussee, Eichener Weg, Groß Ziethener Chaussee
Westen: Zittauer Straße, Wutzkyallee, Efeuweg
Norden: Neukölln Straße, Flurweg, Minzeweg, Zwergasternweg, Teltowkanal
zuständig: Ordnungsamt Neukölln, Veterinär- und Lebensmittelaufsicht, (Tel. 030/90239-3443, FAX 90239-53732, E-Mail: vetleb@bezirksamt-neukoelln.de)
Zur tierseuchenrechlichen Allgemeinverfügung mit weiteren Informationen hier klicken (pdf)!

ACHTUNG! Auch im angrenzenden Bezirk Treptow-Köpenick wurde ein Sperrbezirk eingerichtet. Der Sperrbezirk Treptow-Köpenick liegt innerhalb folgender Grenzen:
Westen: NSG Wasserwerk Johannisthal
Norden: Springbornstraße – Akeleiweg
Osten: Verbindungslinie Ende Akeleiweg zum Teltowkanal
Süden: Teltowkanal
Zur tierseuchenrechlichen Allgemeinverfügung mit weiteren Informationen hier klicken (pdf)!

 

 

Neue Webseite erklärt, was zum Schutz der Bienen getan werden kann

Pünktlich zum Frühling wird uns wieder bewusst: Das weltweite Bienensterben stellt eine ernst zu nehmende Gefahr dar – sowohl für Mensch und Tier als auch für die Umwelt. Aus diesem Grund gibt es auf der Internetpräsenz eGarden.de nun eine Kampagne zum Thema Bienensterben, um das Problem in den Blickwinkel der Öffentlichkeit zu rücken.

Hier geht es zur Webseite …
www.egarden.de/wissen/bienensterben-165597.html

bienenwebseite

Appell gegen Bienenkiller

bienenkiller

Neonikotinoide sind für Bienen tödlich. Letztes Jahr noch hat Agrarminister Schmidt die Pestizide deswegen verboten. Jetzt gibt er dem Druck von Bayer, BASF und Co. nach – und könnte die Bienenkiller schon in den nächsten Tagen wieder erlauben.

Unterzeichnen Sie jetzt den Appell gegen die Bienenkiller! Bitte hier klicken …