Einladung zum Stadthonigfest 2018

    • Samstag, 15. September 2018, 12-20 Uhr
    • Prinzessinnengärten, Prinzenstraße 35-38, 10969 Berlin

    Das 7. Stadthonigfest versammelt uns zum Honigschlecken und Feiern des Goldes der Bienen! Aus Stadt und Land bringen Imker*innen ihren liebevoll geernteten Honig mit. Es gibt die lokale Frühlings-, Frühsommer und Sommerernte von kleinen Stadtimkereien der unterschiedlichen Berliner Bezirke und auch Honig aus Brandenburg wird das regionale Honigangebot ergänzen. Dabei können wir die Vielfalt kosten und über den Rand des Honigglases hinausblicken: Mit einem Programm aus Führungen, Vorträgen, Infoständen und Film gibt es die Gelegenheit, über die Zusammenhänge von Bienen in ihrem Lebensumfeld zu lernen und unseren Umgang mit ihnen zu kultivieren.

    Führungen durch die Prinzessinnengärten zum Thema Bienenweiden & Trachtpflanzen und wesensgemäßer Bienenhaltung. Vorträge zu Bienen und Wildbienen, insbesondere Wespen und Hornissen, zur Zeidlerei (Bienenhaltung im Wald) und auch zur Pflege von Streuobstwiesen. An Infoständen geben Initiativen wie Slow Food und Mellifera Einblick über ihre Arbeit. Der Tag kann ausklingen oder auch kulminieren in dem Kinofilm »Das Wunder von Mals«, wo uns ein kleines Dorf in Südtirol zeigt, wie man es mit einer übermächtigen Pestizid-Lobby aufnimmt. Am ganzen Tag summt die Gartenküche mit: Essen und Pizza werden mit Honig geschmückt.
    …und immer wieder gibt es Musik zwischen den Vorträgen von DJ Lehmann mit Spezial Bienen Songs.

    Programm:
    13 Uhr Begrüßung in der Laube
    13 Uhr Bienenweiden und Hummelplätze – Führung in den Prinzessinnengärten mit Svenja Nette
    13:30 Uhr Wunschproduktion: 99 Jahre Prinzessinnengärten als Gemeingut – Führung mit Marco Clausen, Common Grounds
    14 Uhr Rechts und links der Honigbiene – Vortrag mit Dr. Melanie von Orlow
    15 Uhr Wesensgemäße Bienenhaltung im Prinzessinnengarten – Führung mit Heinz Risse & Silke Meyer, Mellifera Berlin
    16 Uhr Der Wald ruft. Wie die Biene wieder in den Baum einziehen kann – Vortrag mit Heinz Risse, Mellifera Berlin / Tree Beekeeping International
    17 Uhr Die Streuobstwiese als kleiner Regenwald – Vortrag mit Bernd Schock, Äpfel und Konsorten
    19 Uhr Kino »DAS WUNDER VON MALS« (2016, 98 min) ( Hier gehts zum Trailer )

    Erneut Amerikanische Faulbrut in Neukölln

    Der zuständige Amtsveterinär teilt mit:

    „Im Bezirk Neukölln wurde am 18.07.2018 erneut ein Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut festgestellt. Diesmal handelte es sich um den Typ Eric I. Der betroffene Standort liegt im Hasenheger Weg, 12353 Berlin. Ein Sperrbezirk mit einem Radius von 1 km wurde am 20.07.2018 innerhalb des Bezirkes Neukölln errichtet.

    Der bisher bestehende westlich liegende Sperrbezirk um den Standort An den Achterhöfen wird am 20.07.2018 aufgehoben, da der Bestand saniert wurde und keine Folgefälle im Sperrbezirk festgestellt wurden. Es handelte sich hier um ein epidemiologisch separates Seuchengeschehen, da hier Typ Eric II nachgewiesen wurde. Beide Ausbrüche werden daher separat behandelt.

    Falls Ihr Bienenhaltungsort von beiden Sperrgebieten erfasst wird, gelten die bisherigen Einschränkungen fort. In Ihrem Bienenstand sind dann erneut Futterkranzproben zu entnehmen und klinische Prüfungen durchzuführen.“

    Appell „Nicht schon wieder Bienenkiller“

    „Gerade erst haben wir für ein Verbot der Neonikotinoide gesorgt – da kommt neues Gift, das Bienen tötet. Der Chemie-Gigant Bayer-Monsanto will es auf den Markt bringen. Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) können jetzt beweisen, dass sie Bienen-Freundinnen sind: Sie müssen die Zulassung der neuen Pestizide verweigern.
    Unterzeichnen Sie jetzt den Appell!“
    (Zitat der Initiatoren)

    Bitte klicken Sie hier, um den Appell zu unterzeichnen!

    „Bio-Imkern in der Stadt und auf dem Land“ – eine Rezension von Erika Mayr

    „Das neue – im österreichischen Verlag Löwenzahn erschienene – Buch ist ein echtes Gesamtwerk für Einsteiger im mittleren Alter (50 Jahre). Man erfährt einiges über die gesamte Bandbreite an Themen, mit denen man sich in Zukunft beschäftigen wird. Der Schwerpunkt liegt auf den Monatsbetrachtungen und da beschreibt er recht anschaulich die unterschiedlichen Handlungsweisen und gibt die entsprechenden Tips, wie man gut durch die erste Bienenjahre kommt. Das Buch ist mit vielen Bildern ausgestattet, die zeigen, worum es genau geht. Es gibt kein Abschweifen in spirituelle Welten, kein Zuviel an etwas, was man vielleicht nicht brauchen könnte. Die Merkkästen sind in zartem Grün gehalten und weisen sanft darauf hin, dass man sich das ein oder andere genau merken sollte. Dietmar Niessner geht auf alle Einzelheiten ein, sei es die Standortfrage oder auch die Varroabehandlung und behandelt alle Themen gleichermassen. So wie es letztendlich auch in der Beschäftigung mit den Bienen ist. Alles zu seiner Zeit, mit derselben Aufmerksamkeit. Dietmar Niessner führt mit grossväterlichem Ton durch das Buch und man merkt immer wieder, dass er aus der Praxis kommt. Das Buch ist sehr gut strukturiert und kann für die ersten Imkerjahre auch als Nachschlagewerk dienen, das man im Winter immer wieder gern zur Hand nimmt. Besonders gut geworden sind die Grafiken, die den Aufbau des Bienenvolkes zur jeweiligen Situation zeigen. mit den besten Grüssen nach Tirol, Erika M.!“ (Eine Rezension von Erika Mayr, Vorsitzende des Imkervereins Charlottenburg-Wilmersdorf e. V.)

    256 Seiten, gebunden, EUR 29,90, ISBN 978-3-7066-2609-5
     
    Mehr Infos zum Buch gibt es hier auf der Webseite des Verlages.

    Amerikanische Faulbrut in Wilmersdorf – AUFGEHOBEN!

    HINWEIS: DIESER SPERRBEZIRK WURDE ZWISCHENZEITLICH AUFGEHOBEN!!!

    „Am 06.06.2018 wurde der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut eine einem Bienenstand im Bezirk Wilmersdorf amtlich festgestellt. Der eingerichtete Sperrbezirk liegt innerhalb folgender Grenzen:

    1. im Osten: Bamberger Strasse/Kufsteiner Strasse (Bezirksgrenze zum Bezirk Tempelhof-Schöneberg)
    2. im Norden: Pommersche Strasse/Güntzelstrasse
    3. im Westen: BAB 100 Stadtring, Ausfahrt Konstanzer Strasse – Konstanzer Strasse
    4. im Süden: BAB 100 Stadtring.

    Nach derzeitigen Ermittlungen sind insgesamt 11 Imker von den Sperrmaßnahmen gemäß §§8-11 Bienenseuchen-Verordnung betroffen. Die Imker sind telefonisch oder schriftlich informiert. Die Probenahmen im Sperrbezirk laufen bereits an und sind – wenn alles nach Plan läuft – morgen abgeschlossen.

    Ich bitte Sie um Kenntnisnahme und um Weiterleitung dieser Information an Ihre Imkerkollegen. Bitte weisen Sie im Rahmen Ihrer Vereinstätigkeit nochmals darauf hin, dass sich alle Imker im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf bei uns registrieren lassen.

    Derzeit sind Wandervölker im Bereich Cordesstrasse und Am Spreebogen und Lehrbienenstände (Schaukästen) zum Umweltfest Straße des 17. Juni und zum Sommerfest Ökowerk hier angemeldet. Sollten Sie Kenntnis von weiteren Wanderimkerständen haben, würde ich mich über eine kurze Rückmeldung Ihrerseits freuen.

    Ich danke vielmals für Ihre Unterstützung und hoffe für uns alle auf gutes Gelingen.“

    HINWEIS: DIESER SPERRBEZIRK WURDE ZWISCHENZEITLICH AUFGEHOBEN!!!

    (Mitteilung von Dr. Pfisterer, stellv. Amtstierärztin
    Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
    Ordnungsamt
    Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht – Ord C1 –
    Postanschrift: 10617 Berlin
    Dienstgebäude: Dillenburger Str. 57, 14199 Berlin
    Tel.: (030) 9029 18402 Fax: (030) 9029 18428)

    Hier können Sie beide Sperrbezirke in einer Karte sehen (hier klicken)!

    „Biologische Vielfalt erhält die Lebensgrundlage aller Lebewesen“ – eine Rezension von Erika Mayr

    „Wolfgang Voigt ist den Imkern im Raum Berlin Brandenburg als engagierten Naturschützer, Imker und Autor seit vielen Jahren bekannt. Man traf ihn jeden Samstagmorgen in der Nähe des Winterfeldmarktes an seinem kleinen Buch- und Honigstand. Er war immer im Gespräch mit Leuten, die sich für die Rolle der Honigbienen und ebenso die grosse Rolle der (Hügel bauenden) Ameisen interessierten. Der 80jährige Imker fasst in seinem aktuellen Buch einen Teil seiner Schriften zusammen, die in den vergangenen Jahren im Online Magazin „München Querbeet“ erschienen sind. Die Beiträge eignen sich gut zur Buchform. Die Aufzeichnungen entsprechen eher einem Nachschlagewerk, als einem Buch, das man in einem Zug durchliest. Sein Anliegen formuliert er direkt, die Zusammenhänge sind klar dargestellt. Er lässt in seinen Schriften bnichts offen und unausgesprochen – wie man das beim Thema Honigbienen heute gerne macht. Er verliert sich nicht in unwesentlichen Dingen, sondern arbeitet wie ein Wissenschaftler, der aufgrund seiner Beobachtungen und anhand von wissenschaftlichen Untersuchungen seine Rückschlüsse zieht. Er nennt Ursachen und Konsequenzen des menschlichen Einwirkens in den Naturhaushalt und gibt entsprechende Lösungsvorschläge für jeden einzelnen und für die Politik vor. Es geht ihm vor allem um das Ansiedeln von Ameisen (hügelbauende Ameisen). Sie haben u.a. eine grosse Bedeutung bei der „natürlichen Schädlingsbekämpfung“ (Verzicht auf Pflanzenschutzmittel in landwirtschaftlich genutzten Gebieten). Ausserdem geht es um das gebietsübergreifende Ansiedeln von Honigbienenvölkern, die aufgrund ihrer Bestäubungsleistung und als Biomasseproduzenten (für die Ernährung vieler Tier- und Insektenarten) unverzichtbar in unserer Landschaft sind. In diesem Sinn unterscheidet sich das Buch von den vielen neuen Büchern zum Thema Honigbienen. Die neuen Bücher erscheinen grafisch und sprachlich moderner, gehen jedoch nicht so sehr in die Tiefe. Wolfgang Voigt schwärmt nicht (nur) von Honigbienen; er erkennt und beschreibt ernsthaft die zentrale Rolle der Honigbienen im Naturhaushalt. Er ist im Grunde ein Forscher, der sich genauso engagiert für die Vermittlung der Zusammenhänge einsetzt, wie für die Wissenschaft an sich. So steht er zwischen den Welten und das macht ihn wiederum sehr modern.“ (Eine Rezension von Erika Mayr, Vorsitzende des Imkervereins Charlottenburg-Wilmersdorf e. V.)

    232 Seiten, Taschenbuch (Paperback), EUR 14,90, ISBN 978-3-8280-3400-6
     
    Mehr Infos zum Buch gibt es hier auf der Webseite des Verlages.

    Frohe Weihnachten wünscht der frischgebackene e. V.!


    Wie sind wir organisiert? Welchen Zielen haben wir uns verschrieben? Welche Rechte und Pflichten haben Mitglieder? Da unser Verein seit Jahren kontinuierlich wächst, haben wir uns entschlossen, ihm mit einer Satzung ein festes und verbindliches Fundament zu geben und die Eintragung im Vereinsregister anzustreben. In der Jahreshauptversammlung am 8. Februar 2017 wurde unsere Satzung mit großer Mehrheit verabschiedet und damit der „Imkerverein Charlottenburg-Wilmersdorf e. V.“ gegründet. Und seit Ende November haben wir es nun auch schwarz auf weiß: Unter dem Aktenzeichen VR 36235 B wurden wir beim Amtsgericht Charlottenburg in das Vereinsregister eingetragen – für unseren Verein geht damit das vielleicht historisch bedeutendste Jahr seit seiner Gründung vor über 150 Jahren zu Ende.

    Unsere Satzung können Sie hier herunterladen (hier klicken).

    Wir wünschen allen Mitgliedern und Freundinnen und Freunden von Bienen und Imkerei ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    „Imkern leicht gemacht!“ – eine Rezension

    „Die Auswahl an Imkerbüchern wird ja immer grösser und es wird schwieriger für Neueinsteiger, das „richtige“ Buch zu finden. „ Imkern leicht gemacht“ ist eins, das ich empfehlen kann. Das Buch eignet sich gut für Menschen, die sich ernsthaft mit Bienenhaltung befassen möchten.

    Es ist ein Buch zur Einstimmung. Man erfährt, was gebraucht wird und wie hoch der Zeitaufwand sein wird. Das Bauen der eigenen Beuten und das Anpflanzen von Bienenweide gehören auch dazu.

    Ingolf Hofmann nimmt uns mit in seine Erfahrungswelt und zu seinen Leidenschaften. Der Imker lebt naturnah und einfach im Südburgenland in Österreich. Das Buch beginnt mit dem Satz: „Ein Bienenvolk ist etwas Rundes in einer eckigen Kiste.“ Der Ton, der darin steckt, zieht sich durch das gesamte Buch. Der Imker ist reich an Erfahrungswissen und findet so auf alle Entwicklungsschritte im Bienenvolk eine klare und einfache Antwort. Manches erklärt er genauer, beispielsweise wie man zu seinen ersten Bienen kommt. Das ist gut so, weil es erstens heutzutage nicht ganz leicht ist (manchmal ist die Nachfrage grösser als das Angebot) und zweitens, weil es für einen Neuimker eine wirklich zentrale Frage darstellt. Meistens werden die Themen in einem kleinen Abschnitt beschrieben – und das reicht vollkommen aus, sich einen Überblick zu verschaffen. Menschen, die dieses Buch lesen, machen zusätzlich einen praktischen Imkerkurs. Das Buch gibt lediglich einen Rahmen, nachzulesen, was man im Kurs gesehen hat.

    Im ersten Teil des Buches sind unglaublich schöne Nahaufnahmen von einzelnen Bienen und viele klassische Fotos von Bienen auf Waben zu sehen. Immer wieder tauchen Glücksmomente auf, wenn man die Bilder von einzelne Bienen auf Blüten sieht, die sehr liebevoll fotografiert wurden.

    Im 2. Teil des Buchs geht es über das Bauen von Holzbeuten und aller Art von Imkerzubehör. Es gibt Listen mit genauen Abmessungen, die es erleichtern, Deckel, Böden, Rähmchen etc nachzubauen. Alle Schritte werden anschaulich durch Bildmaterial unterstützt. Menschen, die gern mit Holz arbeiten, freuen sich über die Tips und Tricks zum Bauen. Wer eine Werkstatt hat und ein wenig handwerkliches Geschick, kann seine Ausgaben für die Ausstattung dadurch wesentlich verkleinern. Ein Landimkerbuch, das auch für Stadtimker interessant zu lesen ist.“
    Erika Mayr (Vereinsvorsitzende)

    EUR 19,90
    ISBN 978-3-7066-2612-5
    144 Seiten, gebunden
    mit über 200 Farb- und Detailfotos

    Hier geht es zur Buch-Webseite (hier klicken)

     

    „Die Honigfabrik“ – neues Buch von Jürgen Tautz und Diedrich Steen

    „Die Honigfabrik“, in die uns Jürgen Tautz und Diedrich Steen in ihrem in Kürze beim Gütersloher Verlagshaus erscheinenden Buch mitnehmen, ist eine Welt voller eigenwilliger Bewohner, überraschender Fertigkeiten und erstaunlicher Regularien. Dort lernen wir jede Menge hochspezialisierter Mitarbeiterinnen kennen: Wächterbienen und Ammen, Sammlerinnen und Putzbienen, Honigmacherinnen, Tankstellenbienen und Königinnen, die das Großunternehmen zusammenhalten. Nicht zu vergessen die Drohnen, deren Job schlicht der ist, als „Callboys für die Königin“ zu arbeiten.

    Entlang der Produktionskette des Honigs lernt der Leser den Superorganismus „Bien“ kennen. Es ist ein komplexes Gesamtsystem, in dem Bienen mit Kniffen arbeiten, die Ingenieure im modernen Spannbetonbau anwenden; in dem Wachs aus 300 Einzelsubstanzen hergestellt und in dem nicht einmal vor Betriebsspionage und Raubüberfällen haltgemacht wird.“ (Quelle: literaturtest.de)

    2017, Originalausgabe, Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten.
    Mit 16-seitigem, vierfarbigem Bildteil.

    Gütersloher Verlagshaus, ISBN: 9783579086699
    € 19,99

    Hier geht es zur Buch-Webseite (hier klicken)

    … und hier zu einem Interview mit Prof. Tautz um Buch (hier klicken)