Berliner Stadthonige sind praktisch schadstofffrei

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Gute Nachrichten für alle Stadtimker: In einem zertifizierten Labor wurden fünf Berliner „Innenstadt-Honige“ (Ernte 2014)  von Freizeitimkern auf Leitsubstanzen für eine mögliche Umweltbelastung untersucht. Untersucht wurde auf 16 Substanzen aus der Gruppe der Polycyclisch aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK’s), auf Gehalte von Blei (Pb) und Cadmium (Cd). Grenzwerte für diese Substanzen sind für Honig nicht festgelegt. Grenzwerte gibt es dagegen z.B. für Trinkwasser und Babynahrung. Ein Vergleich hierzu bietet sich ggf. an auch wenn sicher deutlich weniger Honig als Trinkwasser aufgenommen wird.

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Ergebnisse:
– Bei den PAK’s lagen alle Werte unterhalb der Bestimmungsgrenze, gleichfalls unterhalb des Grenzwertes für Trinkwasser.
Blei konnte in vier von fünf Proben in geringen Spuren nachgewiesen werden. In einer Probe lag der Wert unterhalb der Bestimmungsgrenze. In den vier übrigen Proben lagen die Werte unterhalb des in der Trinkwasserverordnung festgelegten Höchstwertes.
– Bei Cadmium lagen alle Werte unterhalb der Bestimmungsgrenze und damit maximal im Bereich des in der Trinkwasserverordnung festgelegten Höchstwertes.

Aufgrund dieser Ergebnisse können wir festhalten, dass Berliner Honige bezüglich einer Umweltbelastung praktisch als unbelastet gelten können. Außer Wasser dürfte es kaum ein Lebensmittel mit dieser geringen Belastung geben.

Ursache dieser geringen Belastung dürfte die kurze Zeitspanne sein, die der von den Blüten ausgesonderte Nektar der Umweltbelastung ausgesetzt ist bevor er von den Bienen aufgenommen und zu Honig verarbeitet wird.[/ezcol_1half_end]